IPO Side‑Event: „Digital Recovery Support, Stigma Reduction, and Rights‑based Online Engagement“

Als NGO mit speziellem Konsultativstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (UN ECOSOC) nutzt die IPO dieses Forum, um eigene Akzente zu setzen. Gemeinsam mit der italienischen Anti‑Drogen‑Organisation „Dico NO alla Droga“ organisiert sie das Side‑Event „Digital Recovery Support, Stigma Reduction, and Rights‑based Online Engagement“ . Der Titel deutet an, worum es geht: Digitale Plattformen können Menschen in der Sucht‑Erholung begleiten, gleichzeitig muss der Schutz von Grundrechten und die Reduktion von Stigmatisierung gewährleistet sein. Das Event richtet sich an Fachleute, Behörden, NGOs und Betroffene, die sich für innovative, menschenrechtsbasierte Unterstützungsangebote interessieren.
Die IPO möchte mit diesem Side‑Event das Bewusstsein dafür schärfen, dass die digitale Welt sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Online‑Selbsthilfegruppen, Video‑Therapiesitzungen oder Smartphone‑Apps bieten Betroffenen ortsunabhängige Unterstützung. Gleichzeitig müssen Datenschutz, Privatsphäre und die Würde der Teilnehmenden gewahrt bleiben. Das Side‑Event will bewährte Praxisbeispiele teilen und diskutieren, wie digitale Angebote nachhaltig gestaltet werden können.
Führende Rolle und internationale Kooperation

Die Leitung der IPO‑Delegation übernimmt ihr Gründer und Präsident Prof. Dr. Ilija Životić. Er brachte sich bereits 2025 aktiv in die thematischen Diskussionen der CND ein und hob die Bedeutung präventiver Maßnahmen hervor . Die Teilnahme der IPO an der diesjährigen Sitzung unterstreicht das langfristige Engagement der Organisation für eine umfassende internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen Drogenmissbrauch und -handel .
Mit dem Side‑Event und der Beteiligung an Plenar‑Debatten verfolgt die IPO das Ziel, Prävention, Bildung und Rehabilitation noch stärker in den Fokus der internationalen Drogenpolitik zu rücken. Die Partnerschaft mit „Dico NO alla Droga“ zeigt, dass zivilgesellschaftliche Organisationen eine wichtige Rolle in der Präventionsarbeit spielen.
Warum digitale Erholung wichtig ist
Die Zahl der Menschen, die digitale Medien für Gesundheits‑ und Suchtprogramme nutzen, ist seit der Pandemie stark gestiegen. Virtuelle Selbsthilfe‑Gruppen, Apps zur Rückfallprävention und Online‑Therapien reduzieren geografische Hürden und ermöglichen einen niedrigschwelligen Zugang. Gleichzeitig besteht weiterhin großer Informationsbedarf: Wie erkenne ich seriöse Angebote? Welche Daten werden erhoben? Wie kann Stigma im digitalen Raum abgebaut werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Side‑Events.

